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Fusion Musik

21. Juli 2010

Gestern gab es in Auroville ein Konzert mit Fusion Musik – da werden moderner Jazz und traditionelle indische Musik gemixt. Ein schönes Konzert, tolle Musik

das Video un Konzertmitschnitt kommen demnächst Uploadprobleme…

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weiße Haut

21. Juli 2010

schöner Artikel zum Thema Inder und die Sucht nach heller Haut
http://www.freitag.de/alltag/1028-weiss-heisst-schoen

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Regen, Regen und noch mehr Regen

20. Juli 2010

okay, ja, es ist Monsunzeit und Regen ist normal und auch gut. Was nervt ist einfach nur, dass immer gleich alles zusammenbricht. Straßen sind überflutet und wenn es anfängt zu tröpfeln fällt der Strom aus. Da das gestern auch noch mit dem monatlichen Stromcheckup und verbundener Stromabschaltung kollidierte, gab es gestern und anhaltend heute im Hostel keinen Strom und der Generator machte auch nach einer Weile schlapp – das ist kompiziert, weil dann keine Notbeleuchtung geht und auch kein Wasser mehr gepumpt werden kann, heißt keine Dusche und kein Klo – was bei 40 Leuten im Hostel schon mal akut werden kann. Ein weiteres großes Problem: der Wasserfilter braucht Strom. Das Hostel hat zwar keine Solarenergie, aber selbst die würde ja zur Zeit nicht funktionieren. Das ist das Problem: wenn man sie am dringendsten braucht – Regen, Kälte – versagt sie.

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was macht man an einem freien Sonntag

19. Juli 2010

Eigentlich wollte ich mir einen netten Sonntag machen, zu einer Veranstaltung am Nachmittag gehen und ansonsten aul sein. Aber meine Pläne wurden vonmeinem Körper durchkreuzt:
Wir sind Samstag Abend in POndicherry ein wenig feiern gewesen und hatten ein paat Cocktails (für weniger als 3 Euro kann man einfach nicht widerstehen). Leider kamen die Essenspläne etwas zu kurz, aber es ging mir relativ gut – ein paar Pommes und nachts noch geeinsames Maggi Nudeln-Essen im Hostel, alles super – bis zum Sonntagmorgen – da war mir schlecht und ich musste mich mehrfach übergeben – selbst der Kräutertee wollte wieder raus. Ich hatte zwar etwas getrunken, aber diese reaktion kam mir irgendwie zu heftig vor. Da eine Freundin eh nach Pondi zum Art musste, weil sie einen Motorradunfall hatte, bin ich mitgefahren – mir war immernoch total übel. Naja die Ärztin diagnostizierte einfach nur totale Dehydrierung aufgrund meiner Trinkerei… war mir ja etwas peinlich, aber es hätte ja auch ein Infekt sein können…
Interessant war der Besuch beim Azt aber trotzdem: Die Ärztin redet nämlich nicht mit de Patienten persönlich, sondern mit der Begleitperson, die auf einen aufpasst. Und die Sofort-Spritze zur Reguleriung meines Flüssigkeitshaushaltes gab es per Kanüle in die Hand – hatte ich auch noch nicht. Danach ging es mir auch gleich viel besser, die Übelkeit verschwand.

Das war in einer privaten Arztpraxis – und alles sah einigermaßen sauber aus. Dann mussten wir noch ins öffentliche Krankenhaus (Government Hospital), weil die Freundin für ihre gebrochene Hand einen Gips brauchte. Diese Krankenhäuser sind staatlich und somit für Jeden kostenlos. Leider sind sie meistens auch unhygienisch, aber das in Pondi, so wurde mir erklärt, sei eines der Besseren.

Resümee:

“und du sprichts die magischen Worte: NIE WIEDER ALKOHOL” (Jürgen von der Lippe)

zumindest nicht in den nächsten Tagen

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Sadhana Forest

17. Juli 2010

Von Zeit zu Zeit fahren wir am Freitag Abend nach Sadhana Forest (eine der Waldcommunities) und genießen einen tollen Abend mit einem guten Dokufilm und veganem Essen und amnchmal auch einer Drumsession.
Gestern war es mal wieder so weit, allerdings dieses Mal mit einem Haiti Spezial. Zuerst wurde eine tolle Al Jazeera Dokumentation gezeigt (versuche sie zu finden und sende euch den Link) über das Leben nach dem Erdbeben und dann gab es einen Präsentation – es gibt nämlich seit ein paar Monaten Sadhana Forest Haiti. Das Team aus Auroville hatte schon länger geplant ihr Konzept in die Welt zu tragen und nach mehreren ergebnislosen Anläufen klappte es fast wie von selbst in Haiti.In einer sehr armen Gegend, in der kaum NGO’s arbeiten, haben sie ein StückLand bekommen, das sie nun bewalden und so den Boden fruchtbar machen für Landwirtschaft. Ein ziemlich geniales Projekt und eine tolle Idee.
Hier für alle Interessierten der offizielle Link:
Sadhana Forest Haiti
und hier die Aufnahme der Präsentation (Englisch):
http://tinyurl.com/383fafs

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Tamil, Hindi, Tamil

15. Juli 2010

Nach wie vor versuche ich irgendwie ein wenig Sprachen zu lernen. Eigentlich spricht man hier in Tamil Nadu ja Tamil und ich hatte ja auch einen Sprachkurs (Sprechen und Verstehen) – aber leider ist davon nicht allzuviel hängen geblieben – unter Anderem, weil ich es weder brauche noch benutze… Naja nun also noch ein weiterer Anlauf: ich versuche den Zeichen einen Sinn zu geben und Tamil lesen zu lernen.
Die Tafel hängt in meinem Zimmer – oben sind die Vokale: a, aa, i, ii, u, uu, ai, o, oo, au und runterwärts die Konsonanten – die kann ich noch nicht alle. Das Verwirrende ist, dass es mehrfach r’s und n’s gibt (alle natürlich mit minimalen Ausspracheunterschieden, die ich aber nicht höre) – das erschwert die Sache.

und dann sprechen ja die meisten Inder, die ich hier kenne Hindi, heißt da lerne ich gerade auch ein paar Grundkenntnisse:
ha = ja
nahi = nein
kya = was
und mein neuer Spitzname (auch wenn die Haare schon wieder viel länger sind): takkili = Glatze
auch mit Hilfe von Auroville Communities lässt sich sehr gut Hindi lernen (wenn auch nicht unbedingt die nötigsten Worte):
so wohne ich ja im Mitra Hostel und Mitra heißt Freund, eine Community heißt Vikas = Entwicklung
also lauter sinnvole Worte :-)

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seltsame Fragen Teil 2

14. Juli 2010

Eine weitere Frage, die einem immer gestellt wird: What is your good name? (was ist dein guter Name) – verwirrt mich jedes Mal wieder und ich hab auch noch nicht herausgefunden warum die Frage so gestellt wird. Die einfache Antwort ist der Vorname…

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Chidambaram

12. Juli 2010

Bin am Samstag spontan mit einigen Leuten nach Chidambaram gefahren – eine kleine Stadt 2 Stunden südlich von Pondcherry, bekannt für seinen riesigen Tempel. Wir fahren mit dem Bus und ich genieße diese Art zu Reisen, weil man so viel sehen kann. Das ständige Gehupe hält mich nicht davon ab etwas einzudösen. Wir haben ein schlechtes Timing: als wir ankommen schließt der Tempel gerade – Mittagspause. Wr versuchen die Zeit mit Essen herumzukriegen, aber das ist schwieriger als gedacht, denn in den kantinenartigen Restaurants soll man nur schnell Essen und dann wieder gehen. Wir versuchen es mit einem 2.Anlauf: Eiscreme. Der Laden ist klimatisiert und wir vergammeln immerhin eine Stunde. Im Anschluss bummeln wir einmal um die Tempelanlage. es gibt weder einen Park, noch Bänke zum Sitzen – typisch indische Stadt halt. Um 16 Uhr öffnet endlich der Tempel und wir beschließen uns einen Führer zu nehmen – eine wirklich gute Entscheidung. Er redet viel, leider auch manchmal etwas schnell. Der Tempel ist Shiva gewidmet und ist, typisch dem südindischen Stil – eine ganze riesige Tempelanlage. Hinduistische Göttergeschichten sind sooo komplex – ich höre viel und vergesse viel. Peinlicher Höhepunkt: unser Führer fängt an auf Tamil zu singen. Mit dem Bus geht es wieder zurück – erst nach Pondi und von da aus versuchen wir einen Bus Richtung Auroville zu bekommen, aber das scheint aussichtslos. Wir fragen alle Fahrer, aber keiner will auf dem Weg stoppen. Nach einer halben verzweifelten Stunde geben wir auf und quetschen uns zu sechst in eine Rikscha. Kurz vor 22 Uhr haben leider alle restaurants bereits geschlossen – so ist das halt auf dem Dorf – und ich werde zum Pasta mit Pesto Essen eingeladen von einem brasilianischen Freund.

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waka waka

12. Juli 2010

Nachdem das Spiel am Samstag leider nicht open air gezeigt wurde (war aber für mich okay, weil ich eh total k.o. war.
Dann Sonntag also das große Finale. Wir treffen uns gegen 22 Uhr, das Spiel beginnt erst um Mitternacht, aber wir sichern uns schon einmal Plätze und es sind schon einige Leute da. Über das Telefon erfahren wir, dass Shakira gerade singt – bedrückendes Gefühl etwas zu verpassen. Ich sitze auf einer Mauer und schaue auf eine riesige Leinwand und bin für Spanien – meine Theorie: immerhin haben “Wir” dann gegen den Weltmeister verloren. Um die 200 Leute sind da. Das Spiel zieht sich. Der Kommentator sagt, dass es für ihn eigentlich die Zeit ist, wo er normalerweise ins Bett geht, als das Spiel in die Verlängerung geht – was soll ich da sagen? Es ist kurz vor 2 Uhr nachts, ich bin müde und wünsche mir einfach nur ein Tor. Spanien erlöst mich – Orakelpaul hatte mal wieder Recht – er hat es übrigens sogar bis zur Tagesschau gebracht – die traurige Nachrichte: er ist ganz schön alt und wird wohl zur nächsten EM nicht mehr unter uns weilen – hat Paul Kinder?
das Spiel ist aus, eine ältere Französin neben mir küsst mich überschwenglich auf die Wange. Ab jetzt müssen wir uns wieder andere Abendgestaltungen suchen. Was bleibt ist:

waka waka eeeee

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erster indischer Film

9. Juli 2010

Gleich geht’s ins Kino – es wird der erste indische Film aus dem Jahr 1913 gezeigt:”Raja Harishchandra”
und im Anschluss an die 20 Minuten gibt es den Film: “Harishchandra’s Factory” von 2008 über den 1.indschen Film und seinen Macher.
Bin gespannt…
Für alle Filmfreaks: den alten Film gibt’s online zum Ansehen unter
http://drishyamtelevision.com/india-movies/first-indian-silent-movie-2.php

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